Freiwillige Feuerwehr Thulba
© 2012 GHSonline - Hassenbach
 
Zeitungsberichte
Wanderung zur Wildbrücke

Am Sonntag, den 16. Oktober 2011 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Thulba ihre mittlerweile schon traditionelle Herbstwanderung.

Ziel der Wanderung in diesem Jahr war die Wildbrücke über die Autobahn A7.

Treffpunkt war am vormittag der Dorfplatz in Thulba. Überrascht waren die Verantwortlichen von der großen Anzahl an Teilnehmern (ca. 75 Personen) nicht nur aus Thulba. Über die Alte Fuldaer Str. ging es dann, bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, über den Grüngut-Häckselplatz zum Weippertshäuschen. Dort wurde dann bei Eintopf und Würstchen Rast gemacht, bevor es dann weiter zur Wildbrücke ging.

Die Teilnehmer waren sichtlich von der Dimension und den Abmaßen des Bauwerkes erstaunt. Beim Unterqueren der Brücke mit dem Auto konnte man sich ja schon einen ersten Eindruck machen. Leider fiel der Vortrag durch das „Bayerische Staatsforsten“ aus. So erhielt 1. Vorsitzender Leo Meder einige Eckdaten rund um das Bauwerk, die er dann vortrug.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es dann Richtung Heimat zum Feuerwehrhaus in Thulba. Dort gab es dann zum Abschluß des gelungenen und sonnigen Herbsttages noch Kaffee und selbstgebackene Kuchen.

Bilder finden Sie in unserer Fotogalerie ...

Erstellt von Stv. Kdt. Alexander Muth. 29.10.2011
Herbstwanderung 2011
Bei  hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein  fand am Samstag, den 03.09.2011 ab 15.00 Uhr der jährliche Ferienspaß der FFW Thulba am Feuerwehrgerätehaus statt.

Der Einladung der Feuerwehr waren ca. 25-30 Kinder gefolgt.

Anders als in den vergangenen Jahren stand das Wasser als „Erfrischung im Mittelpunkt“ des Spielenachmittags.  So  wurde  neben  dem  Umgang  mit  den  Strahlrohren,  den  Kübelspritzen und  dem  Schaumrohr  auch  die  „gute“  Alte  Handspritze  in  Betrieb  genommen,  um  sich  so Abkühlung zu verschaffen.

Ein Highlight war das Bierkistenstapeln und das Besteigen einer Leiter. Hier zeigten auch die Jüngsten, daß Sie keine Angst vor der Höhe haben.

Ziel  dieser  Stationen  war  es  auf  die  Gefahren  beim  Besteigen  von  Bäumen,  Leitern,  usw. hinzuweisen und die Kinder die Angst vor der Höhe zu nehmen.

Während des ganzen Nachmittages gab  es auch  noch eine  Menge  Fragen der  begeisternden Kinder zu beantworten.

Es wurden verschiedene Stationen aufgebaut, an denen die Kinder

-    verschiedene Aktionen der Feuerwehr malen konnten
-    ein Feuerwehrauto aus Karton basteln konnten
-    Besteigen einer Leiter
-    Bierkistenstapeln
-    auf einem Zurrgurt balancieren konnten
-    mit der Kübelspritze Dosen um spritzen
-    diverse Geschicklichkeitsspiele
-    Ballspiele
-    Verschiedene Strahlrohre der Feuerwehr zum Probieren

Als Höhepunkt des Nachmittags standen die  Fahrten  mit dem   Löschfahrzeug LF 10/6. Die Begeisterung  der  Kinder  war  nicht  zu  bremsen  und  so  wollten  die  Kinder  natürlich  ein zweites Mal fahren.

Gegen 18.00 Uhr wurde dann der offizielle Teil beendet.

Fazit: begeisterte Teilnehmer, super Wetter, super Stimmung, wer nicht nass war, war selber schuld

Organisiert wurde diese Veranstaltung durch die Feuerwehr Thulba und deren Jugendlichen, die selbst einen Riesenspaß dabei hatten.

Zum  Abschluss  gab  es  für  jeden  Teilnehmer  eine  Wurst  und  ein  Getränk  und  einige Naschereien.

Wir freuen uns schon auf den Ferienspaß im nächsten Jahr

Bilder finden Sie in unserer Fotogalerie ...
Ferienprogramm Feuerwehr 2011
Bei der Großübung anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Thulba zeigte sich, dass die gute Zusammenarbeit der Wehren auch Früchte trägt. Die acht Wehren der Marktgemeinde, wie auch die Nachbarn aus Obererthal und die Hammelburger mit ihrer neuen Drehleiter leisteten hervorragende Arbeit. Das Brandobjekt, die Grundschule im Propsteigebäude, gestaltete sich als schwieriges Objekt.

Zu retten waren acht Schülerinnen und auch Erwachsene aus den voll im Rauch stehenden Räumen. Sie waren sowohl im Obergeschoß, das nur über die qualmende Treppe den Zugang hatte, wie auch in den Räumen des Erdgeschosses. Während die Thulbaer und die Oberthulbaer Wehrmänner sofort mit ihren Atemschutzgeräteträgern sich um die vermissten Personen kümmerten, haben die weiteren Wehren sich um die Absicherung an den Straßen und um die Beibringung des Löschwassers bemüht. Hier waren auch die Jugendfeuerwehrler aus Oberthulba im Einsatz. Der junge 12-jährige Florian Lauster war mit Begeisterung bei der Sache. Seine Aussage ich mache gerne Feuerwehrarbeit, weil`s nicht nur Spaß macht sondern ich weiß ich kann auch anderen damit helfen. Zwischenzeitlich waren auch die Hammelburger mit ihrer Drehleiter und den Wehrmännern im Korb Andreas Trunk und Matthias Ruppert angerückt und konnten  über einen zweiten Rettungsweg, nämlich durch die Fenster im oberen Stockwerk weitere Personen in Sicherheit bringen. Dass sie sicher nach oben kamen, dafür sorgte der Fahrer Florian Müller. Hier schaute auch der 77jährige Kilian Neder zu und staunte über die heutigen Möglichkeiten. „Wir haben früher mit unserer alten Holzdrehleiter und mit den schweren Geräten an den Fenstern im oberen Stock des Propsteigebäudes geübt. Mit meiner Ausrüstung und das auf der wackligen Leiter sind mir damals alle Todessünden eingefallen. Es war ist Vergleich mit den heutigen Möglichkeiten, so Neder. Interessiert schaute auch der achtjährige Tom Manger zu: „Ich wäre auch gerne Feuerwehrmann schwärmte er, doch ich glaube meine Eltern würden`s nicht erlauben“. Die mittlerweile aus dem Gebäude gebrachten Vermissten und teils auch verletzten Personen wurden den Rot-Kreuzlern aus der Bereitschaft Wartmannsroth und Frankenbrunn zur weiteren Behandlung übergeben. Dass die Verletzungen möglichst echt ausgesehen haben, dafür hatte vom Roten Kreuz Christiane Rost gesorgt. Insgesamt klappte die Übung hervorragend. Was nach dem Einsatzleiter Kommandant Jochen Meder zu bemängeln ist, war die mangelnden Rückmeldungen der Einsatztrupps. Doch bei dem überschaubaren Objekt habe das aber nicht zu Problemen geführt. Kreisbrandinspektor Peter Sell und Kreisbrandmeister Thomas Eyrich lobten ebenfalls die Arbeit der Wehren und auch die vorgenommene Innenrettung. Sie dankten aber auch dem Roten Kreuz für ihr Mitmachen. Gemeinsame Übungen wie auch der Einsatz der Hammelburger mit der neuen Drehleiter helfen mit für reibungslose Ernstfalleinsätze. 2.Bürgermeister Manfred Manger sah beim Einsatz der Drehleiter, die auch von Oberthulba mitfinanziert worden ist, dass diese Entscheidung richtig war. Die Übung verfolgte auch der ehemalige Kreisbrandmeister und jahrzehntelange Aktive Leo Meder aufmerksam. „Heute als 68 jähriger, denke ich gerne an diese Jahre zurück. Eigentlich bin ich noch fit, doch mit 63 Jahren müssen die Aktiven sich vom Dienst trennen. Trotzdem bin ich, wenn es Alarm gibt, immer einer der Ersten am Feuerwehrhaus“.

Festgottesdienst war weiterer Höhepunkt
„Herr Bürgermeister die Gemeinde wäre um vieles ärmer hätte sie diese Frauen und Männer nicht, die in Eigenleistung vieles für ihre Mitmenschen tun“, so Pfarrer Karl Theodor Mauer beim Festgottesdienst in der Propsteikirche zum Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Thulba. Dankesworte aber auch  die Gebete gingen an die vielen Feuerwehrmänner, die in all den Jahrzehnten die Einsätze mitgemacht haben. Ein Kranz für die verstorbenen Kameraden wurde am Denkmal niedergelegt. In einem kleinen Rückblick fasste 1.Vorsitzender Leo Meder die Jahrzehnte zusammen. Obwohl die Arbeit in der Wehr sich wesentlich erweitert hat, nannte er diese Hilfe für die Mitmenschen für die Zukunft oberstes Gebot. Ich bin froh, dass es sie gibt, die vielen jungen Frauen und Männer, die täglich für den Dienst bereit sein müssen und nach dem Wahlspruch leben „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, stellte stellv. Landrätin Magdalena Dünisch fest. Den Dankesworten schloss sich auch Bürgermeister Gotthard Schlereth an. Wir haben für die Wehr in Thulba mit dem Gerätehaus und der Ausrüstung gute Bedingungen geschaffen. Erfreulich ist auch der Rückhalt den Verantwortlichen und Wehrleute immer wieder in der Ortsbevölkerung erhalten. Für die gesamte Feuerwehrführung gratulierte Kreisbrandrat Benno Metz. 140 Jahre in diesem freiwilligen Dienst gegen Feuer und viele Gefahren sind eine besondere Leistung. Thulba habe mit den 92 Frauen und Männer ein schlagfertige Truppe, macht weiter so, rief er ihnen zu.

Den offiziellen Programm der 140-Jahrfeier schloss sich auch die Geselligkeit an. Die Gruppe C-dance sorgte am Samstag für Stimmung bis spät in die Nacht. Auch die Musikapelle Thulba-Reith verstand es ihre Gäste beim Frühschoppen, wie auch bei Kirchenparade und Festzug zur Feuerwehrhalle zu unterhalten. Am Sonntagmittag wurden die Gäste ihm Rahmen einer Feuerwehrvorführung über den Einsatz bei einer technischen Hilfeleistung informiert.

Bilder finden Sie in unserer Fotogalerie ...
140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Thulba